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3. Kärntner Armutskonferenz

Datum:
24.10.2007 - 25.10.2007

Ort: St. Georgen am Längsee, Kärnten

Laut aktuellem Bericht der Österreichischen Armutskonferenz sind 12,3 % der österreichischen Bevölkerung von Armut betroffen oder bedroht. In Kärnten sind es 16,3 % bzw. 91.000 Menschen, was österreichweit deutlich über dem Durchschnitt liegt. Die Ursachen für Armut und soziale Ausgrenzung liegen in strukturellen Problemfeldern, die jedoch zu individuellen Alltagsproblemen für die Betroffenen werden. Immer häufiger geht es um Menschen, denen es trotz Erwerbstätigkeit nicht gelingt, dass Einkommen ihrer Haushalte über die Armutsgefährdungsschwelle zu heben. Als armutsgefährdet gilt, wer über ein Einkommen von weniger als EUR 900 im Monat verfügt (60% des Medianeinkommens der Bevölkerung). Allerdings ist dabei zu beachten, dass die meisten davon betroffenen Menschen mit EUR 600 im Monat ihr Auskommen finden müssen. In Österreich sind etwa 253.000 Personen trotz Erwerbstätigkeit armutsgefährdet, was allgemein als "working poor" bezeichnet wird. Vor allem Frauen sind von damit in Zusammenhang stehenden prekären und atypischen Beschäftigungsverhältnissen verstärkt betroffen. Nach Angaben der Österreichischen Armutskonferenz gelten 91.000 Personen, die einer Erwerbstätigkeit nachgehen, als "manifest arm". Dies trifft auch auf die Kinder und Jugendlichen zu, die in jenen Haushalten aufwachsen. In der Beurteilung von Armut ist neben finanziellen Aspekten, auch die Teilhabemöglichkeit am gesellschaftlichen Leben und seinen Errungenschaften zu bewerten. Dazu gehören nicht nur das Lebensnotwendige, sondern auch eine angemessene Gesundheitsversorgung sowie die Teilnahme am kulturellen Leben und der Zugang zu Bildung. Können Menschen sich einen der Gesellschaft angemessenen Lebensstandard in den Bereichen Wohnen, Ernährung, Bekleidung, Kultur und Soziales nicht leisten, gelten sie als armutsgefährdet und sind alltäglich von sozialer Ausgrenzung betroffen.

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