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"Ein neuer Europäischer Interventionismus im Bereich der Lohn- und Kollektivvertragspolitik"

Datum:
28.02.2013, 15:00 - 18:00

Ort: Wien

VERANSTALTUNGSORT: AK Bildungszentrum, Theresianumgasse 16-18, 1040 Wien, Saal 11 A+B, 1. Stock.

ANMELDUG erbeten bis 20. Februar 2013 an E-Mail: susanne.fuerst@akwien.at

In vielen EU-Ländern unterliegen die nationalen Arbeitsbeziehungen, ihre Institutionen und Organisationen in der anhaltenden Wirtschafts- und Finanzkrise erheblichem Wandel. Dieser ist sowohl sozial- als auch wirtschaftspolitisch von großer Bedeutung: Die Herausbildung von zwei unterschiedlichen Wachstumsmodellen im Euroraum, eines exportgetriebenen und eines kreditgetriebenen Modells, bewirkte jene makroökonomischen Ungleichgewichte, die eine wichtige Ursache der gegenwärtigen Wirtschaftskrise in Europa bilden.

Die wirtschaftspolitischen Antworten der EU auf die Ungleichgewichte im Euroraum sind bislang u.a. deshalb nicht zielführend bzw. ausreichend, weil sie asymmetrisch angelegt sind. Gleichzeitig ist in den Krisenstaaten, aber nicht nur dort, ein neuer europäischer Interventionismus im Bereich der Lohn- und Kollektivvertragspolitik zu konstatieren, welcher die Tarifautonomie und die kollektiven Arbeitsmarktregelungen zu unterminieren droht.

Einladung: öffnen hier klicken  (PDF  112 KB)